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Das Grab..

Niemand wusste, woher sie kam, oder was sie wollte. Ihre blonden Haare waren gelockt und fielen über ihre Schultern, sie trug durchweg schwarze Kleidung - Ein schwarzes Top, eine schwarze Hose, schwarze Schuhe mit Absätzen sowie einen schwarzen Schal, obwohl es eigentlich doch relativ warm war. Ihre Haut schien von einer unnatürlichen Blässe zu sein, doch das auffälligste an ihr waren wohl definitiv ihre stechend blauen Augen.

Sie lief über eine Art Marktplatz, man hörte einige Leute murmeln: "Wer ist sie nur..?" oder "Ich habe sie hier noch nie gesehen..."

Die Sonne war fast untergegangen, aufmerksam musterte sie ihre Umgebung.. Nein, wohl eher jeden Menschen, der sich in ihrer Umgebung aufhielt. Sie hatte Hunger...

"Wie soll ich hier an Nahrung herankommen?.." dachte sie bei sich. "Es ist noch zu hell.. Man würde merken, was ich bin und mich jagen..." Also setzte sie ihren Weg mit einem leisen Seufzen fort. Der Marktplatz endete in einer schmalen, dunklen Gasse, in der sich nicht ein einziger Mensch aufhielt. Diese wiederum endete in einer kleinen Tür, eine Tür, wie sie eigentlich nur von sehr kleinen Menschen oder Kindern benutzt werden sollte. Ohne das geringste Zögern öffnete sie diese und ging hindurch.

Mit einem Mal befand sie sich auf einem Friedhof, die Tür fiel hinter ihr ohne ihr Zutun ins Schloss. Nachdem sie ein wenig überrascht die Tür betrachtet hatte, wandte sie sich um und musterte diesmal wirklich ihre Umgebung. Ein merkwürdiger unnatürlicher Nebel überzog das ganze Feld, doch war trotzdem alles genau zu erkennen. Die Grabsteine waren sehr alt und die Inschriften waren kaum noch lesbar. Langsam bewegte sie sich auf einen der Grabsteine zu, der besonders groß und auffällig war. Sie duckte sich unter der plötzlichen Attacke einer Krähe weg, die anschließend schimpfend davon flog. Wenigstens hatten ihre Reflexe nicht nachgelassen. Je näher sie dem Grabstein kam, desto unwohler wurde ihr zumute. Als sie knapp davor stand, ließ sie ihre Finger über die alte Inschrift wandern, die ebenso wie die anderen nicht mehr lesbar war.

Sie blinzelte und kurz darauf erkannte sie, wer hier begraben lag. Die Inschrift zeigte..

Ihren eigenen Namen. 

9.8.06 16:52


Here we go..

"Träume sind Schäume". Sicher, so heißt es. Doch birgt nicht nahezu jeder Traum ein wenig Wahrheit? Ebenso ist es mit Sagen oder gar Legenden.. Aber ich schweife ab.

 Vergisst man nicht oftmals seine Träume? Direkt nach dem Aufwachen, sozusagen noch im Halbschlaf, erinnert man sich noch ganz genau. Doch kaum einen Augenblick später fragt man sich: "Hey.. Was hab' ich eigentlich geträumt?.." Erinnert man sich doch noch daran, so vergisst man oftmals kleine Teile, die dennoch wichtig sein könnten.

Doch genug der langen Vorrede: Ab hier beginnt mein Projekt, Träume nieder zu schreiben, um aus ihnen vielleicht das ein oder andere faszinierende herauszufinden, oder gar Inspirationen für Bilder zu holen. .. .. And here we go..

8.8.06 13:33





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